AKADEMISCHES ANGEBOT IM SW 2016-2017. Galicisch I

MONTAG; wöch; 11:00-13:00 Uhr; ab 17.10.2016;Grabengasse 3-5 – Neue Uni / V-Orgel

Prezi zum Kurs: http://prezi.com/af9b8owilbf9/ | LSF-ZUGANG

 

Die Übung richtet sich an RomanistInnen und SprachwissenschaftlerInnen, die das Galicische als mit der spanisch- und portugiesischsprachigen Welt verknüpfte romanische Sprache kennenlernen möchten.

Das Galicische ist heute eine der vier offiziellen Sprachen des spanischen Staates. Neben einer kommunikativ und kontrastiv ausgerichteten Einführung in die galicische Sprache, werden auch grundlegende soziokulturelle und historische Aspekte des modernen Galicischen behandelt.

Alle TeilnehmerInnen müssen ein mündliches und schriftliches Referat vorlegen. Bei guten Kursergebnissen wird die Teilnahme an den Sommerkursen der galicischen Universitäten empfohlen, um die Sprach- und Kulturkenntnisse zu vertiefen.

Mehr Informationen:

AKADEMISCHES ANGEBOT IM WS 2016-2017. Kultur- und Sprachkontakt auf der Iberischen Halbinsel: Kulturvergleich und transkulturelle Prozesse

MONTAG; wöch; 14:00-16:00; ab 17.10.2016; Seminarstrs. 3 / RS 020

Prezi zum Kurs: http://prezi.com/eqb-6eb0r91i/  LSF-ZUGANG

 Die heutige Gesellschaft unterliegt einem allgemeinen Anstieg von Wechselwirkungen (etwa zwischen kulturellen Phänomenen, Ideen, Bevölkerungen, etc.), einer Intensivierung von Verbindungen und Einflüssen, die grenzüberschreitende Beziehungen in Normalität verwandeln. Diese Intensivierung hat einerseits eine Ausweitung der soziokulturellen, politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zur Folge und andererseits eine größere Überlappung des Globalen und Lokalen. Außerdem wirkt diese neue Gegebenheit wie ein Katalysator, der neue soziokulturelle Phänomene erzeugt.Vor diesem Hintergrund und mithilfe von theoretischen Annahmen, die von den Regionalwissenschaften über die literarische und soziolinguistische Theorie bis hin zu einigen Aspekten der Theorie zur Dekolonisation reichen, versuchen wir, die soziokulturelle Komplexität eines geokulturellen Raums wie der iberischen Halbinsel zu verstehen. Die unterschiedlichen kulturellen Systeme dieses Gebiets (Galicien, Portugal, Baskenland, Spanien, etc.) bieten ein Versuchsfeld, das einerseits mit dem binären Modell Nation/Region bricht und das andererseits die Phenomäne der Diaspora zur Untersuchung bestimmter globaler, außer Acht gelassener Muster einschließt. Auf diese Art und Weise werden die intra- und transkulturellen Interaktionen und Konflikte der unterschiedlichen kulturellen Systeme der Halbinsel aus einer evolutionären Sicht behandelt. Hierfür untersuchen wir, wie sich das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zusammenspiel in drei verschiedenen Zeiträumen gestaltet: Mittelalter (vom 8. Jh. bis zum 14. Jh.), der nationale Zeitraum (19. und 20. Jh.) und der global-digitale Zeitraum (21. Jh.).

Integrationsprojekte in @heidelberg_de: Die #Weltliga und der #Asylarbeitskreis Heidelberg #welcomerefugees

von Maurício Marcondes und Brian McDemmott

 

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#Spanien: Vom Auswanderungsland zum Einwanderungsland

por Nadja Schwaninger

Der Begriff Migration beinhaltet viele Unterkategorien wie etwa Immigration, Emigration oder auch Integration. Migration ist jedoch kein Phänomen der Neuzeit, sondern existiert schon so lange, wie Menschen auf der Erde leben, wobei deren Ursache sehr vielfältig ist. Heutzutage gibt es vielerlei Gründe warum Menschen ihr Heimatland verlassen. Dazu zählen beispielsweise Flucht aus Kriegsgebieten, Vertreibung oder Unterdrückung, aber auch Perspektivlosigkeit im eigenen Land. Auch viele Spanier, hauptsächlich aus den Regionen Galiciens und Andalusiens, waren gezwungen auszuwandern, da sie ihren Lebensunterhalt nicht mehr finanzieren konnten und keine Perspektive im eigenen Land sahen. Mit der Aussicht auf Steigerung der Lebensqualität und neuen Arbeitsplätzen emigrierten etliche Spanier in verschiedenen Etappen nach Europa, um dort hauptsächlich als Gastarbeiter zu arbeiten, ein großer Bevölkerungsteil wanderte hingegen aber auch nach Lateinamerika aus. Hierbei war besonders Argentinien ein beliebtes Migrationsland, da dort vielerlei Arbeitsplätze geboten wurden. Ihren Höhepunkt erreichte die Migration vor allem zu Beginn des 20. Jahrhunderts, aufgrund der beiden Weltkriege, des spanischen Bürgerkrieges, sowie der Industriekriese. Ab Mitte der 1980er Jahre entwickelte sich Spanien jedoch immer mehr hin zum Einwanderungsland. Spanien bietet hierbei besonders viele Anreize für pensionierte europäische Einwanderer, welche ihren Lebensabend dort verleben möchten. Wohingegen andere aus geschäftlichen Gründen nach Spanien einwandern. Zu dieser Bevölkerungsvergrößerung tragen jedoch nicht nur die Migranten bei, sondern auch die ehemaligen Emigranten, die Schritt für Schritt zurückkehren.  Die damalige Auswanderung war nämlich auch immer von einer erheblichen Rückwanderung begleitet, so kehren viele nach Europa ausgewanderten Emigranten wieder in ihr Heimatland zurück. Aber auch die Rückkehrmigration aus Lateinamerika stieg infolge der dort herrschenden Krisen bedeutend an. Woraus aber auch gleichzeitig die Frage resultiert, inwieweit sich Rückkehrer in ihrem eigenen Land wieder einleben können? Man könnte meinen, dass jene Rückkehrer wieder leicht Fuß im eigenen Heimatland fassen, schließlich haben sie dort einen Großteil ihres Lebens verbracht – die Realität sieht jedoch anders aus. Nach einigen Jahren fernab der Heimat, eignet sich jeder eine neue Identität an, macht brauch von anderen Traditionen und entwickelt sich weiter in einer anderen Kultur. Aber auch neue Identitäten im Heimatland entstehen und unterliegen einem stetigen Wandel, weshalb diese nicht mehr jenen entsprechen, denen sie noch vor der Auswanderung entsprochen haben, weshalb sich viele Rückkehrer im eigenen Land oftmals fremd fühlen und sich somit von Neuem in die Gesellschaft integrieren müssen. Jedoch bringt nicht nur die Rückwanderung ins Heimatland Probleme mit sich, sondern auch die Einwanderung selbst. Fremdenfeindlichkeit und Integrationsprobleme stehen hierbei ganz oben auf der Liste. Obwohl schon einige Programme gegen Fremdenfeindlichkeit existieren und Immigrationshilfe n stattfinden, fehlt jedoch noch ein bedeutender Schritt, besonders vonseiten der Regierung und Gesellschaft, hin zur Akzeptanz und kompletten Integration der Immigranten. Es ist also noch ein langer und steiniger Weg, bis alle Einwanderer in der Gesellschaft integriert, sowie vollkommen respektiert werden.

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Die Gesichte des entkolonialen Europas und Europa des Völkes ohne Staat @DecolonialGZ

 

Venres 19 de febreiro de 2016

 

18:00 h.- Recepción dos/as participantes e apertura das xornadas por Lídia Senra Rodríguez, Deputada no Parlamento Europeo pola Alternativa Galega de Esquerda en Europa e membro do Grupo Parlamentario da Esquerda Unitaria Europea/Esquerda Verde Nórdica (GUE/NGL).

18:30 a 21:30 h.– “Unha visión decolonial para unha Europa dos pobos

– Xosé Manuel Beiras (Portavoz de AGE no Parlamento Galego)

– Houria Bouteldja (Parti des Indigènes de la République-PIR, Francia)

– Anna Gabriel Sabaté (Deputada da CUP no Parlamento de Catalunya)

– Lídia Senra Rodríguez (Eurodeputada do GUE/NGL)

Moderador: Ramón Grosfoguel (Europa Decolonial)

Organiza: Grupo Esquerda Unitaria Europea – Esquerda Verde Nórdica (GUE/NGL) e Alternativa Galega de Esquerda en Europa.
Colabora: Decoloniality Europe. Rede de académicos/as e intelectuais decoloniais europeos/as que busca xerar pensamento crítico sobre a hexemonía política e intelectual de Occidente, e buscar alternativas epistemolóxicas e políticas na decolonizalización do pensamento científico.

 

Sábado 20 de febrero de 2016

 

9:00 a 11:30 h.- O problema do Estado-Nación como institucionalidade de autoridade política e como ficción identitaria no marco europeo

– Quim Arrufat (Membro das CUP)

-Néstor Salvador (Membro do Sindicato Andaluz de Traballadores/as e do Grupo de Estudios Campesinos Juan Díaz del Moral)

-Helena Miguélez-Carballeira (Profesora Universidade de Bangor, Gales)

-Helios F. Garcés (Redactor da ‘Guía de recursos contra o antixitanismo

-Xosé Ramón Cendán (Sindicato Labrego Galego)

Moderadora: Lídia Senra Rodríguez (Eurodeputada do GUE/NGL).

A idea desta mesa é discutir a estrutura do estado-nación como mecanismo de dominación cara ás nacións sen estado e cara aos e as cidadás racializadas. Trátase de discutir o estado-nación como problema e pensar noutras formas de organización institucional da autoridade política máis aló do estado-nación como estrutura que produciu discriminación cara a cidadanía das nacións sen estado e dos pobos racializados. Un tema para discutir é o asunto das formas de estados para sociedades plurinacionais como alternativas ao concepto de estado-nación. Que institucionalidade estatal propoñerían os nacionalismos de esquerda e os movementos descoloniais de Europa máis alá do estado-nación?

11:30 a 12:00 h.– Descanso.

12:00 a 14:30 h.- A interseccionalidade das opresións como problema para pensar os procesos de liberación e os nacionalismos na Europa do século XXI.

– Daniela Ortiz (Artista e activista visual y líder do Espazo do Inmigrante no Raval)

– Ana Martinez Serrano (Membro do Sindicato Andaluz de Traballadores/as e do Grupo de Estudios Campesinos Juan Díaz del Moral)

– Begoña Dorronsoro (Investigadora no Centro de Estudos Sociais da Universidade de Coimbra)

– Josep María Navarro Cantero (Membro de Decolonialidad de Catalunya)

– Margarita López Barreiro (Activista feminista e Concelleira en Vigo pola Marea de Vigo)

– Moncho Boán (Responsable de Relacións Internacionais da CIG)

Moderadora: Rocio Fraga Sáenz (Concelleira de Igualdade e Diversidade no Concello da Coruña pola Marea Atlántica).

A idea desta mesa é mirar criticamente os procesos de liberación e anticoloniais do século XX para pensar os procesos de liberación descoloniais e de emancipación nacional do século XXI. Trátase de non repetir os nacionalismos patriarcais, clasistas e racistas do século XX e producir nacionalismos emancipadores e proxectos descoloniais de liberación máis aló das opresións de clase, xénero, raza e sexualidade.

 

 

PROGRAMA:

16:30 a 18:30 h.- As Epistemoloxías do Sur: Pensar dende o Sur, para o Sur e co Sur na Europa Actual.

– Dew Baboeram (Decoloniality Europe-Holanda)

– Montse Galcerán Huguet (Profesora Filosofía, Universidad Complutense de Madrid)

– Javier García Fernández (Membro do Sindicato Andaluz de Traballadores/as e do Grupo de Estudios Campesinos Juan Díaz del Moral)

– Zesar Martínez García (Profesor de Socioloxía, Universidade do País Basco)

– Jurjo Torres Santomé (Catedrático de Universidade de Didáctica e Organización Escolar, Universidade da Coruña)

Moderadora: Sandra Pesqueira Pérez (Concelleira e portavoz da Marea de Marín).

A idea desta mesa é discutir o que significa producir un pensamento crítico desde o Sur. Se o Sur non é un espazo xeográfico, senón unha localización en relacións de dominación colonial e neocolonial, existe un Sur dentro do Norte. Trátase de producir un pensamento crítico desde o Sur, é dicir, desde as nacións sen estado e desde a cidadanía racializada provinte da historia colonial. A idea é buscar políticas e formas institucionais de organizar isto.

18:30 a 19:00 h.– Descanso.

19:00 a 21:00 h.– “Unha epistemología do Sur para unha Europa Decolonial”

Boaventura de Sousa Santos: (Catedrático de Socioloxía pola Universidade de Coimbra e profesor de Dereito na Universidade de Wisconsin-Madison, Estados Unidos).

Organiza: Grupo Esquerda Unitaria Europea – Esquerda Verde Nórdica (GUE/NGL) e Alternativa Galega de Esquerda en Europa.
Colabora: Decoloniality Europe. Rede de académicos/as e intelectuais decoloniais europeos/as que busca xerar pensamento crítico sobre a hexemonía política e intelectual de Occidente, e buscar alternativas epistemolóxicas e políticas na decolonizalización do pensamento científico.

BIOGRAFÍAS INVENTADAS A TRAVÉS DUNHA FOTO: @MariaSolar2

[descrición da actividade: a partir dunha foto dunha personaxe galega famosa que non se coñece en Alemaña, o alumnado tivo que inventar unha biografía]

por  H.G.Desmond

 

Ela chámase Sara e é profesora nunha escola primaria en Pontevedra. Ten corenta e tres anos. Está casada cun membro do Congreso dos Deputados. Non o ve moito, porque traballa moito en Madrid. Ten dous nenos e un can. Gústalle viaxar a outros países europeos. Cando ten tempo libre, gústalle traballar no xardín e ler. Non lle gusta aparecer en público co seu esposo, pero ten que facelo.

Theorie des Lichts von @mariadocebreiro #GalicischeLiteratur

 

Theorie des Lichts

(Aus dem Galicischen von Heidi Kühn-Bode)
Quelle: Iberia polyglotta.
Zeitgenössische Gedichte und Kurzprosa
in den Sprachen der Iberischen Halbinsel. Mit deutscher Übersetzung.
Hans-Ingo Radatz & Aina Torrent-Lenzen
(Hrsg.)

 
Meine Aura, getönt von deiner, der Wind der gewogenen
Planeten weht gegen uns.
Es brauchte ein Ritual, um das Haus
und unsere schmutzige Wäsche in Flammen zu stecken,
angesichts der gesamten Nachbarschaft, die ich zitierte,
damit sowohl die Kinder als auch die Alten
den Tod bewahren,
den sie mit dir tragen, von Anfang an.
Wenig oder fast nichts kümmert mich der Tod
der Anderen, den Meinigen eingeschlossen,
der heute seine glänzende Stirn bot
und mir seinen ersten Tanz widmen wollte.
Jener Koloss in Flammen,
pfeilgerade, wie das Instrument, auf dem Du spielst.
Immer nass und schwarz,
unsere Glut.

BIOGRAFÍAS INVENTADAS A TRAVÉS DUNHA FOTO: @magago

 

[descrición da actividade: a partir dunha foto dunha personaxe galega famosa que non se coñece en Alemaña, o alumnado tivo que inventar unha biografía]

por Johanna Schober

 

Este señor chámase Pepe e é propietario dunha viña. Vive preto de Vigo nas Rías Baixas e elabora o viño branco máis famoso da rexión. Viviu nesta zona desde o seu nacemento e aínda comparte a casa cos seus pais. Pero Pepe tamén ten unha muller e unha filla. A sua muller chámase Conchita e provén da Coruña. A sua filla, que se chama Elena, gústalle moito ir á Costa da Morte ondenda viven os seus avós, os pais de Conchita. Pero tamén están felices coa sua vida nas Rías Baixas

#SantiagodeCompostela und #Jakobsweg: zwischen ‘Fact’ und ‘Fetish’

CC BY-SA 3.0

von Tina Knapp

Santiago de Compostela und der Jakobsweg als zentrale Bestandteile der spanischen und vor allem der galicischen Identität beinhalten eine Vielzahl gelebter Traditionen. Diese Orte wurde von der spanischen und galicischen Regierung in der Zeit der langsamen Öffnung für ausländische Gäste und dem darauffolgenden Wandel zur Demokratie in den 60er und 70er Jahren bewusst zum Gegenstand des neuen Kultur-Tourismus erhoben, der spätestens seit den 90er Jahren viel mehr als nur eine Reise zu Gott und den religiösen Traditionen darstellt.

Die Ansicht des ideologiekritischen Historikers Eric Hobsbawm, dass gerade in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs und den damit einhergehende unsichere Zeiten eine Sehnsucht nach festen Strukturen und dem Identifikationspotenzial eines kollektiven Gedächtnisses einhergeht, erscheint zweifelsohne einleuchtend. Der daraus folgende Rückschluss, dass populäre Verhaltensweisen und der Bedeutungsgewinn von Erinnerungsorten wie Santiago de Compostela, dem Jakobsweg und dem Pilgerwesen ausschließlich als „erfundene Traditionen“ angesehen werden können, scheint jedoch als zu kurz gegriffen und zu undifferenziert. Die Tatsache, dass Traditionen sich wandeln und sowohl Hochphasen als auch Phasen des Bedeutungsverlustes durchwandern, muss meiner Ansicht nach nicht deren tatsächliche historische Verankerung und deren fortwährenden Beitrag zur Identitätsstiftung ausschließen.

#GalicischeLiteratur: #ElíasPortela an der @UniFreiburg

 

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