Galicische Kino in @IFFMH. “Mimosas” von Oliver Laxe oder “Neuer Galicischer Film” in #Heidelberg

 

Mimosas von Oliver Laxe

Ist das vielleicht ein Film mit der Absicht, uns in die Gedankenwelt des Orients zu entführen? Weil er das, was wir Wirklichkeit nennen, mit dem vermischt, was für uns nur gedachte oder nur geglaubte Wahrheiten sind? Ein Film der Wahrheitssuche, der dabei aussieht wie ein Western im Atlasgebirge Nordafrikas.

Eine höchst ungewöhnliche Mischung aus Abenteuer- und Autorenfilm, der zugleich mit dem Genre des Westerns spielt. Es ist der zweite Film des Galicischen Oliver Laxe und er hat im Mai in Cannes den großen Preis der Semaine de la Critique gewonnen. Eine Karawane soll den alten Scheich zurück in sein Dorf Sidschilmasa bringen, weil er in seinem Geburtsort sterben will. Jetzt stehen sie vor dem gewaltigen Massiv des Atlasgebirges, das über 4.000 Meter hoch ist, von Marokko bis Tunesien reicht, und durch das es kaum richtige Wege gibt. Aber der Scheich will, dass sie diese Abkürzung nehmen. Das freilich ist sie nicht. Im Gegenteil. Immer kleiner wird die Gruppe derer, die diesen Weg noch meistern können. Metaphorisch sind damit durchaus Lebenswege gemeint – und das Unvermögen der Menschen, sich das Ausmaß ihrer Lebenszeit wirklich vorzustellen. Und ausgerechnet der junge Mann mit dem wilden Blick aus der nahen Stadt soll da Rat bringen als Führer durch die Wüste? In drei Teile – drei Gedichte oder Gebete – ist der Film aufgeteilt und während man vor allem den drei Hauptfiguren zusieht bei ihrem verzweifelten, gefährlichen und eigentlich aussichtslosen Weg durch dieses Gebirge, wird man das Gefühl nicht los, in Wahrheit nur der Bebilderung von Gedanken, Ratschlägen für das Leben zuzusehen – dem Versuch, elementare Wahrheiten zu finden. Eine faszinierende Art von Kino. Vielleicht ist es gar nicht vorgesehen, dass man diesen Film so „versteht“ wie andere. Vielleicht kann man ihn Stunden später erst im Unbewussten begreifen.

Wo?

Do

17. November

19:00 Uhr

Kino II (Heidelberg)

So

20. November

21:00 Uhr

Kino II (Heidelberg)

 

Wer ist Oliver Laxe?

1982 in Paris geboren, studierte er Film an der Universitat Pompeu Fabra Barcelona. Bei sei- nem Langfilmdebüt „Todos vós sodes capitáns“ (2010) wirkte er als Regisseur, Drehbuchautor sowie Darsteller. Sein Spielfilm „Mimosas“ (2016) wurde im Atlasgebirge gedreht und beim Festival de Cannes in der Sektion „International Critic’s Week“ gezeigt, wo er den ,Nespresso Grand Prize‘ gewann.

 

 

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Die Vielfalt erleben! Bald fangen die Galicisch-kurse wieder an der @UniHeidelberg an. Es gibt noch freie Plätze!

ceg_plakat

 

Proseminar: KULTUR- UND SPRACHKONTAKT AUF DER IBERISCHEN HALBINSEL: KULTURVERGLEICH UND TRANSKULTURELLE PROZESSE

MONTAG; wöch; 14:00-16:00; ab 17.10.2016; Seminarstrs. 3 / RS 020
PREZI ZUM KURS: <http://prezi.com/eqb-6eb0r91i/>
Mehr Infos: https://welttheaters.wordpress.com/…/akademisches-angebot-…/

 

Galicisch I

MONTAG; wöch; 11:00-13:00 Uhr; ab 17.10.2016;Grabengasse 3-5 – Neue Uni / V-Orgel
PREZI ZUM KURS: <HTTP://PREZI.COM/AF9B8OWILBF9/>
Mehr Infos: https://welttheaters.wordpress.com/…/akademisches-angebot-…/

 

Galicisch II

DONNERSTAG; WÖCH; 14:00-16:00 UHR; AB 20.10.2016; GRABENGASSE 3-5 – NEUE UNI / V-ORGEL
PREZI ZUM KURS: <HTTP://PREZI.COM/Y77BX_NYCFQH/>
Mehr Infos: <https://welttheaters.wordpress.com/…/akademisches-angebot-…/>

Galicisch III. Übersetzung GL>DE

DONNERSTAG; WÖCH; 09:00-11:00 UHR; AB 20.10.2016; SEMINARSTR. 3 / RS 020
Prezi zum Kurs: <http://prezi.com/6wmm8edhwziw/>
Mehr Infos: <https://welttheaters.wordpress.com/…/akademisches-angebot-…/>

AKADEMISCHES ANGEBOT IM SW 2016-2017. Galicisch III. Übersetzung DE>GL

DONNERSTAG; wöch; 09:00-11:00 Uhr; ab 20.10.2016; Seminarstr. 3 / RS 020

Prezi zum Kurs: http://prezi.com/6wmm8edhwziw/ | LSF-ZUGANG

Die galicische Sprache und Kultur ist eng mit der spanisch- und portugiesischsprachigen Welt verknüpft und ist heute eine der vier offiziellen Sprachen des spanischen Staates. Diese Übung soll Sprach- und Kulturkenntnisse in zweifacher Hinsicht vertiefen: Einerseits werden phonetische, morphosyntaktische und soziohistorische Aspekte vertieft; andererseits sollen zu einem besseren Verständnis die linguistischen und soziokulturellen Beziehungen zwischen dem Galicischen und den angrenzenden romanischen Sprachen (Portugiesisch und Spanisch) behandelt werden.

Während des Kurses sollen die Studierenden praktische Arbeiten mithilfe der IKT anfertigen, die später in die Evaluation gerechnet werden. Studierende mit herausragenden Leistungen werden dazu angeregt, an Sommerkursen teilzunehmen, die von den verschiedenen galicischen Universitäten angeboten werden zur Vertiefung der in diesem Kurs erlangten Kenntnisse. Der Kurs bereitet die Studierenden des Weiteren auf die Prüfung durch die Xunta de Galicia zur Erlangung des offiziellen galicischen Sprachzertifikats vor (entsprechend dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen).

Mehr Informationen:

 

AKADEMISCHES ANGEBOT IM SW 2016-2017. Galicisch II

playaderodas

 DONNERSTAG; wöch; 14:00-16:00 Uhr; ab 20.10.2016; Grabengasse 3-5 – Neue Uni / V-Orgel

Prezi zum Kurs: http://prezi.com/y77bx_nycfqh/ | LSF-ZUGANG

 

Die galicische Sprache und Kultur ist eng mit der spanisch- und portugiesischsprachigen Welt verknüpft und ist heute eine der vier offiziellen Sprachen des spanischen Staates. Diese Übung soll Sprach- und Kulturkenntnisse in zweifacher Hinsicht vertiefen: Einerseits werden phonetische, morphosyntaktische und soziohistorische Aspekte vertieft; andererseits sollen zu einem besseren Verständnis die linguistischen und soziokulturellen Beziehungen zwischen dem Galicischen und den angrenzenden romanischen Sprachen (Portugiesisch und Spanisch) behandelt werden.

Alle TeilnehmerInnen muüssen ein mündliches und schriftliches Referat zu einem der im Verlauf der Übung behandelten linguistischen oder kulturellen Aspekte vorlegen. Die Übung bereitet darüberhinaus auf die offiziellen Examina in galicischer Sprache (CELGA) vor, die dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen entsprechen, und die von der galicischen Autonomieregierung abgenommen werden.

Mehr Informationen:

 

AKADEMISCHES ANGEBOT IM SW 2016-2017. Galicisch I

MONTAG; wöch; 11:00-13:00 Uhr; ab 17.10.2016;Grabengasse 3-5 – Neue Uni / V-Orgel

Prezi zum Kurs: http://prezi.com/af9b8owilbf9/ | LSF-ZUGANG

 

Die Übung richtet sich an RomanistInnen und SprachwissenschaftlerInnen, die das Galicische als mit der spanisch- und portugiesischsprachigen Welt verknüpfte romanische Sprache kennenlernen möchten.

Das Galicische ist heute eine der vier offiziellen Sprachen des spanischen Staates. Neben einer kommunikativ und kontrastiv ausgerichteten Einführung in die galicische Sprache, werden auch grundlegende soziokulturelle und historische Aspekte des modernen Galicischen behandelt.

Alle TeilnehmerInnen müssen ein mündliches und schriftliches Referat vorlegen. Bei guten Kursergebnissen wird die Teilnahme an den Sommerkursen der galicischen Universitäten empfohlen, um die Sprach- und Kulturkenntnisse zu vertiefen.

Mehr Informationen:

AKADEMISCHES ANGEBOT IM WS 2016-2017. Kultur- und Sprachkontakt auf der Iberischen Halbinsel: Kulturvergleich und transkulturelle Prozesse

MONTAG; wöch; 14:00-16:00; ab 17.10.2016; Seminarstrs. 3 / RS 020

Prezi zum Kurs: http://prezi.com/eqb-6eb0r91i/  LSF-ZUGANG

 Die heutige Gesellschaft unterliegt einem allgemeinen Anstieg von Wechselwirkungen (etwa zwischen kulturellen Phänomenen, Ideen, Bevölkerungen, etc.), einer Intensivierung von Verbindungen und Einflüssen, die grenzüberschreitende Beziehungen in Normalität verwandeln. Diese Intensivierung hat einerseits eine Ausweitung der soziokulturellen, politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zur Folge und andererseits eine größere Überlappung des Globalen und Lokalen. Außerdem wirkt diese neue Gegebenheit wie ein Katalysator, der neue soziokulturelle Phänomene erzeugt.Vor diesem Hintergrund und mithilfe von theoretischen Annahmen, die von den Regionalwissenschaften über die literarische und soziolinguistische Theorie bis hin zu einigen Aspekten der Theorie zur Dekolonisation reichen, versuchen wir, die soziokulturelle Komplexität eines geokulturellen Raums wie der iberischen Halbinsel zu verstehen. Die unterschiedlichen kulturellen Systeme dieses Gebiets (Galicien, Portugal, Baskenland, Spanien, etc.) bieten ein Versuchsfeld, das einerseits mit dem binären Modell Nation/Region bricht und das andererseits die Phenomäne der Diaspora zur Untersuchung bestimmter globaler, außer Acht gelassener Muster einschließt. Auf diese Art und Weise werden die intra- und transkulturellen Interaktionen und Konflikte der unterschiedlichen kulturellen Systeme der Halbinsel aus einer evolutionären Sicht behandelt. Hierfür untersuchen wir, wie sich das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zusammenspiel in drei verschiedenen Zeiträumen gestaltet: Mittelalter (vom 8. Jh. bis zum 14. Jh.), der nationale Zeitraum (19. und 20. Jh.) und der global-digitale Zeitraum (21. Jh.).

Integrationsprojekte in @heidelberg_de: Die #Weltliga und der #Asylarbeitskreis Heidelberg #welcomerefugees

von Maurício Marcondes und Brian McDemmott

 

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